Therapeutische Eigenschaften
Die wohltuende Wirkung des Meeres war dem Menschen bereits in der Antike bekannt. Die Menschen kannten die Bedeutung des Meerwassers und seine Eigenschaften und verwendeten dieses Gut als Heilquelle für zahlreiche Krankheiten. Der erste, der von den wohltuenden Eigenschaften des Meerwassers berichtete, war Hippokrates (460-377 v.Chr.), der Vater der Medizin.
Für die alten Griechen war das Meer, das unter dem Schutz des Gottes Poseidon stand, eine Therapiequelle für zahlreiche Krankheiten. Heute hat die Thalassotherapie unter den modernen Therapien die ihr entsprechende Position eingenommen.
Die wohltuenden Eigenschaften des Meerwassers wurden im Jahre 1895 von dem Biologen Rene Quinton wissenschaftlich bewiesen, der feststellte, dass das Blutplasma und das Meerwasser zahlreiche Ähnlichkeiten aufweisen. Sie enthalten über 40 Mineralstoffe und Spurenelemente. Zu dieser Konzentration kommt noch die Tatsache, dass das Meerwasser durch die Hautbarriere dringen kann, eine Wirkung, die bei bestimmten Temperaturen noch verstärkt wird. Wissenschaftliche Untersuchungen haben eine Vielzahl an wohltuenden Wirkungen des Meerwassers für den menschlichen Organismus festgestellt.
Die Thalassotherapie ist außer bei Hautkrankheiten auch bei den heutigen "Mode-Krankheiten" angezeigt. Stress, Angst, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen haben Auswirkungen auf unseren Organismus und führen zu einer verminderten Leistungsfähigkeit, Kraftlosigkeit, Konzentrationsschwäche und vorzeitiger Alterung.
Die Badetherapie, eine Form der Thalassotherapie, zeigt die folgenden positiven Wirkungen: Entschlackung (Übergewicht, Cellulitis), Hydrierung (spendet Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente), Revitalisierung (Belebung – Wohlbefinden), therapeutische Wirkungen (Hauterkrankungen), Straffung (kalt – warm), Entspannung.
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