Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten
Festival Kassandra
Das Festival Kassandra ist das wichtigste Kulturereignis der Kassandra und der gesamten Chalkidiki. Es wird seit 13 Jahren im Amphitheater von Siviri sowie in den regionalen Gemeindebezirken veranstaltet.
Das Festival Kassandra zeichnet sich durch die hohe Qualität seiner Veranstaltungen aus. Jedes Jahr beherbergt es bekannte griechische, aber auch internationale Künstler (unter anderem haben das Festival die folgenden Künstler mit ihrer Teilnahme geehrt: B.B. King, Ray Charles, Nana Mouschouri, Marinella, M. Frangoulis, K. Kazakos, N. Tsakiroglou, Pyx-Lax, Ch. Alexiou).
Die Veranstaltungen beginnen Anfang Juli und dauern bis Ende August. Während des Festivals können Sie Konzerte, Theateraufführungen, Recitals, Tanzvorführungen, Ausstellungen (Malerei, Bildhauerei, Fotografie) u.a. besuchen.
Karten für die Veranstaltungen bekommen Sie in den Büros des Gemeindeunternehmens Kassandra (Informationen unter den Telefonnummern: 23740-23997 und 23740-24851).
Weitere Informationen finden Sie auf der Webpage:
http://www.festivalkasandras.gr/
Meeres - Festival
Im Amphitheater von Nea Moudania findet jeden Sommer das "Meeres-Festival" statt, eine mittlerweile vier Jahre alte Institution.
Sein Ruf hat sich mit schnellen, aber stetigen Schritten auch über die engen Grenzen der Präfektur ausgedehnt und erstreckt sich mittlerweile auf ganz Griechenland. Außerdem ist es von Natur aus ein Festival des Reisenden. Das Meer begleitet die Sommer-Reisenden, und das "Meeres-Festival" die Sommergäste.
Das "Meeres-Festival" ist der Höhepunkt der kulturellen Veranstaltungen der Gemeinde Moudania und beherrscht in der Tat die Nächte der Einheimischen, aber auch der Gäste, indem es ihnen die Möglichkeit gibt, in einem Raum, der 2000 Gästen Platz bietet und nur einen Katzensprung vom Meer entfernt ist, Theatervorstellungen auf hohem Niveau zu verfolgen und sich von Musikabenden bezaubern zu lassen.
Das Amphitheater liegt östlich der Halbinsel Kassandra, und direkt vor ihm erstreckt sich die unendliche Weite der Ägäis. An der Westseite kann man einen einzigartigen Sonnenuntergang mit dem Olymp im Hintergrund genießen. Ein Ort, der den Titel "Meeres-Festival" zu Recht verdient.
Warten Sie nicht länger und lernen Sie das offene Theater von Nea Moudania kennen. Doch auch diejenigen von Ihnen, die dies bereits getan haben, wissen, dass die Atmosphäre und die Gastfreundschaft der Menschen des Festivals Ihnen reizvolle und unvergessliche Augenblicke schenken werden.
Telefonische Informationen: 23730-26189 und 23730-21210
Fax: 23730-26523 und 23730-23414
E-Mail:
Athytos
Athytos ist unbestreitbar eines der reizvollsten Dörfer der gesamten Chalkidiki. Die besondere Architektur des Dorfes zeichnet sich durch die reizvollen Steinhäuser mit den Inschriften ihrer Errichter sowie die Steinreliefs aus, die sofort das Interesse der Besucher auf sich ziehen. Besuchen Sie den Felsen – den "Balkon des Dorfes" – und Kousomylos – "die Akropolis des Dorfes" – und genießen Sie den bezaubernden Blick auf den Toronäischen Golf, Sithonia und Kassandra.
Athytos ist für seine reichhaltige kulturelle Tradition bekannt. Während der Sommermonate können Sie hier eine Vielzahl an kulturellen Veranstaltungen wie Musik- und Tanzvorführungen, darstellende Künste, Malerei-Ausstellungen und traditionelle Veranstaltungen besuchen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webpage:
http://www.aphytos.net/
Stageira, die Geburtsstadt von Aristoteles
Das antike Stageira befindet sich im Nordosten der Präfektur neben dem Ort Olympiada und auf der gleichnamigen Halbinsel Liotope im Strymonischen Golf. Es ist der Geburtsort (384 v.Chr.) eines der bedeutendsten Philosophen der klassischen Antike, Aristoteles.
Die Ausgrabungen in der antiken Stadt, die Kolonialisten aus Andros in der Mitte des 7. Jahrhunderts v.Chr. gründeten, brachten archäologische Funde – früherer und späterer Zeiten - ans Tageslicht, wie Teile der Festung und des Bewässerungssystems, öffentliche Bauten und Häuser (aus der klassischen und hellenistischen Zeit).
14 km südöstlich befindet sich in einem Park außerhalb des modernen gleichnamigen Gebirgsdorfes Stageira mit einer wunderbaren Aussicht ein großes Standbild von Aristoteles.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webpage:
http://www.stagira.gr/
Fest des Heiligen Mamas
Das bedeutendste Fest der Chalkidiki ist zweifelsohne das Fest des Heiligen Mamas. Jedes Jahr strömen in der ersten Septemberwoche zahlreiche Besucher in das nach diesem Heiligen benannte Dorf Agios Mamas, um an den Festveranstaltungen teilzunehmen, die sich durch ihren starken kommerziellen und traditionellen Charakter auszeichnen. Schätzungen nach besuchen jeden September 1.000 Aussteller und über 200.000 Besucher Agios Mamas.
Sardellen - Fest
Während der ersten zwei Juliwochen wird von der Gemeinde Moudania das Sardellen-Fest organisiert. Diese Feier ist mit zahlreichen traditionellen und kulturellen Veranstaltungen verbunden. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich zu unterhalten und reichlich frischen Fisch und guten Wein zu genießen.
Museum für Fischerboote und Fischerei - Geräte in Nea Moudania
Die jahrhundertelangen Beziehungen des Menschen zum Meer und zur Fischerei werden in der äußerst interessanten Ausstellung dieses Museums dargestellt. Antike Anker, Angelrouten, Netze, Rekonstruktionen von Fischerei-Techniken, Schleppnetze und vieles mehr.
Doch der Rundgang durch das Museum ist hier noch nicht zu Ende: Der Ausflug in die Welt der Fischerei geht mit der wunderbaren Welt des Meeresgrundes und mit der Bekanntschaft mit den Unterwasserwelten und den Meeresorganismen weiter. Fotomaterial, Filme, Zeichentrickbilder, Meeresorganismen und die beeindruckende Ausstellung des Taucheranzugs eines Tauchers der Vergangenheit lassen den Reichtum des Meeres deutlich werden. Außerdem können Sie die wunderbare Muschel-Sammlung des Schifffahrtsverbandes von Moudania bewundern.
Außer den Ausstellungsräumen verfügt das Museum über einen Mehrzweck-Saal für pädagogische Aktivitäten sowie über eine Bibliothek – Lesesaal.
Öffnungszeiten:
Täglich außer Montag, Oktober – April: 09:00 – 16:00, Mai – September: 09.00 – 13:00 und 17:00 – 20:00.
Tel./Fax: 23730-26166
Weitere Informationen finden Sie auf der Webpage:
http://www.moudania.gr/greek/museum.php
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Die Höhle von Petralona
Die Höhle und das Museum von Petralona auf der Chalkidiki gehören zu den wichtigsten Fremdenverkehrszielen der Präfektur Chalkidiki. Die Höhle wurde gegen Ende des Jahrzehnts von 1950 von Bewohnern der Region entdeckt. Etwas später wurde dort der Schädel des berühmten "Urmenschen" (Archanthropos), einer Frühform des heutigen Menschen, mit einem Alter von etwa 700.000 Jahren gefunden, ein Fund, der die wissenschaftliche Welt beeindruckte und die Höhle auf der ganzen Welt bekannt machte.
Im nahegelegenen Museum können die Besucher die Sammlung von Alltagswerkzeugen aus der Altsteinzeit sowie die Knochen von Löwen, Hyänen, Hirschen usw. bewundern.
Zentrales Ausstellungsstück des Museum ist die naturgetreue Nachbildung des Ortes, wo der Schädel und die Knochen des Urmenschen gefunden wurden.
Öffnungszeiten: Täglich von 9 Uhr bis Sonnenuntergang. Weitere Informationen finden Sie auf der Webpage:
http://www.aee.gr/hellenic/6petrlona/petralona.html
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Zentrum für die Bewahrung der Wissenschaften und Technologie - Museum Thessaloniki
Das Zentrum für die Bewahrung der Wissenschaften und das Technologie-Museum sind ein besonders interessantes Ziel eines Ausflugs in die nahegelegene Stadt Thessaloniki: Zum Zentrum gehören:
- Rezeption, Verbindungspunkt aller Aktivitäten.
- Technologie-Museum mit Ausstellungsstücken zur Geschichte der Technik und der Wissenschaften, ausgestattet mit geeignetem Informationsmaterial und entsprechenden Multimedia-Anwendungen.
- Kosmotheatro – Breitbild-Kino mit einem speziellen Vorführungssaal in der Form eines Amphitheaters mit 300 Plätzen und Möglichkeiten einer Vorführung auf einer ebenen Riesen-Leinwand (mit einer Abmessung von 17 m x 23 m). In diesem Raum finden verschiedene Veranstaltungen statt, wie etwa die Vorführung von wissenschaftlichen und umweltbezogenen Filmen im Großformat in zwei oder drei Dimensionen.
- Konferenzzentrum, ein Saal mit 200 Plätzen für Vorlesungen, Seminare und Konferenzen.
- Planetarium, eine Kuppel mit einem Außendurchmesser von 25 Metern und einer halbkugelfömigen Leinwand mit einem Durchmesser von 18 Metern, mit 150 Plätzen, in der mit Hilfe einer speziellen technischen Ausstattung zur digitalen Projizierung (Laser, all-dome video usw.) astronomische und physikalische Phänomene vorgeführt werden.
- Virtueller Realitäts-Simulator mit 18 Plätzen, wo dynamische Simulationen verschiedener Situationen, wie z.B. einer Reise ins Weltall oder auf den Grund des Ozeans, durchgeführt werden.
-"Techno-Park", ein Park mit Ausstellungsstücken zum Anfassen, die wissenschaftliche Gesetze und die menschliche Physiologie verdeutlichen. Hier ist der Besucher dazu eingeladen, sich in einer unterhaltsamen und kreativen, zugleich jedoch informativen und lehrreichen Art und Weise aktiv an den Geschehnissen beteiligten.
- Raum für Wanderausstellungen von speziellem oder aktuellem Interesse.
- Bibliothek, CD-ROM, mit hunderten an verfügbaren Titeln und Arbeitsplätzen mit direktem Internet-Zugang.
- Park für große Ausstellungsstücke und Gärten.
- Vorführungs- und Experimentiersaal, ein Raum für informelle, innovative pädagogische Aktivitäten für Schüler- und Besuchergruppen.
- Restaurants- und Erfrischungsstätten (Restaurant, Café).
- Läden, in denen wissenschaftliche Gegenstände, Bücher und Souvenirs erworben werden können.
Für die Reservierung von Plätzen oder Informationen zu den Besucherzeiten wenden Sie sich bitte an: Tel.: 2310-483000, Fax: 2310-483020
Weitere Informationen finden Sie auf der Webpage:
http://www.tmth.edu.gr/
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Archäologisches Museum Thessaloniki
Dieser Ort kann als das Archäologische Nationalmuseum von Nordgriechenland betrachtet werden. Es handelt sich um das erste Museum, das nach dem griechischen Aufstand, etwa um das Jahr 1900, errichtet wurde. Beinahe die Gesamtheit der archäologischen Funde aus Regionen Makedoniens und Thrakiens wurden über viele Jahre hinweg in diesem Museum ausgestellt.
Die Ausstellungen "Schätze des Antiken Makedonien" und "Alexander der Große" sind die wichtigsten Attraktionen auf einem Rundgang durch das Museum. Unter den wertvollen Funden nehmen insbesondere die Schätze aus Vergina mit ihrem unschätzbaren Wert eine besondere Position ein.
Tel./Fax:2310-830538, 2310-861036
Weitere Informationen finden Sie auf der Webpage:
http://alexander.macedonia.culture.gr/2/21/211/21116/g211pm01.html
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Der Athosberg – "Der Garten der Jungfrau Maria"
Der Athosberg ist ein Teil des griechischen Staates mit autonomer Verwaltung, der politisch dem Außenministerium und religiös der Rechtssprechung des Ökumenischen Patriarchats von Istanbul untersteht. Er ist der Jungfrau Maria gewidmet, und nach wie vor gilt das "Abathon", das Frauen streng den Zutritt untersagt. Die meisten Bewohner sind orthodoxe Mönche, die in den 20 Klöstern, Skiten, Zellen und Einsiedeleien leben. Zusammen mit ihnen leben auch weltliche, wie Angestellte und Arbeiter, aber auch zahlreiche Besucher des Heiligen Berges, die zur Meditation, zum Studium oder zur religiösen Besinnung hierher kommen.
Unter den 20 Klöstern befindet sich ein russisches, ein bulgarisches, ein serbisches sowie eine rumänische Skite, der Rest ist griechisch. Die ausländischen Klöster werden von ihren jeweiligen Ländern unterstützt.
Diese Klöster verfügen über heilige Reliquien, Ikonen, Wandmalereien und wertvolle Mosaike. In ihren Bibliotheken werden Priestergewänder, historische Dokumente, seltene Schriftstücke und Handschriften, die historische Kleinode darstellen, aufbewahrt. Vieles ist jedoch verloren gegangen oder wurde bei einem der zahlreichen Angriffe gestohlen.
Hier ließen sich zuerst geistliche Bilderdiener (Ikonolatres) nieder, um den Übergriffen der Bilderbekämpfer (Ikonomaches) zu entkommen. Sie kamen hier her und lebten als wahre Eremiten in den Höhlen. Anschließend errichteten sie Mönchsklöster und organisierten sich später in einer Art Mönchsrepublik. Der Athosberg wurde zum Zufluchtsort all jener, die ihre Seele mit Fasten und Gebet erretten wollten. Hier verbrachten selbst byzantinische Kaiser eine Zeit.
Das Autonomie-Recht des Athosberges wurde phasenweise verliehen, zuerst von den byzantinischen Kaisern Nikephoros Phokas und Ioannes Tsimiskes, und während der Zeit der Türkenherrschaft bis in unsere Tage bewahrt.
Während der Jahre der Unterdrückung war es ein Zentrum der nationalen Aktivität. Hierhin flohen viele von den Türken Verfolgte, um sich zu retten.
Der normale Besucher hat das Recht, in jedem der Klöster zwei Tage kostenlos beherbergt zu werden. Wer Studien durchführen möchte, wird solange, wie erforderlich, aufgenommen.
So wird nicht nur in den Bibliotheken, sondern in dieser ganzen, besonderen Republik und von ihren Menschen eine ganze Kultur bewahrt, die sich deutlich von unserer heutigen unterscheidet. Um sie herum erstreckt sich das Schweigen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webpage:
http://www.inathos.gr/
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